EINEN MOMENT LANG DACHTE ICH,
DIE GRAVITATION
ÜBERWUNDEN ZU HABEN


CLAUDIA MANN
Gastvortrag & Künstlergespräch

Fr 05.06.26
16Uhr
Neubau 1 Hörsaal 301
Staatliche Akademie der Künste Stuttgart

Im Anschluss findet ein Künstlergespräch statt.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Auf Einladung von Irene Kastner und ihrem Seminar “Gefangen in einer magischen Form: Praktiken und Semantiken der Körperabformung”.

Anlässlich der Veranstaltung entstanden drei verschiedene Plakate.
Fotos: Kai Janssen

Claudia Manns künstlerische Praxis setzt bei einem erweiterten Verständnis von Abformung als Kontakt, Spur und räumlicher Begegnung an. In ihren bildhauerischen, performativen, konzeptionellen und prozessorientierten Arbeiten wird der Körper nicht nur als Motiv oder Abdruck verstanden, sondern als Instrument und Grenze eines Geschehens zwischen Mensch, Ort, Material, Zeit und Boden. Ausgehend von der These „Boden ist Skulptur“ untersucht Mann Abformung als Denk- und Handlungsraum, in dem Berührung und Entzug, Negativ- und Positivform, Anwesenheit und Abwesenheit als gleichzeitige Wahrheiten erfahrbar werden.

Claudia Mann, geboren 1982, ist ehemalige Studentin und Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, darunter im Lothar Fischer Museum, MMK Museum Moderner Kunst Passau Wörlen, im Lehmbruck Museum Duisburg, in der Kunsthalle Düsseldorf, im Künstlerverein Malkasten sowie im Chinggis Khaan National Museum Ulaanbaatar in der Mongolei. Internationale Stipendien- und Residencyaufenthalte führten sie zuletzt in die Mongolei, wo eine neue Werkreihe entstand, die den Körper als vermittelnde Instanz zwischen Innen und Außen befragt und sich mit Ritual, Berührbarkeit sowie der Aneignung materiellen wie kulturellen Bodens auseinandersetzt.

Sowohl der Boden als auch der eigene Körper als Handlungsträger, Kontakt- und Wahrnehmungsinstrument ziehen sich konsequent durch ihre Praxis. Abformung wird bei Claudia Mann zu einem dialektischen Verfahren, in dem sich scheinbare Gegensätze nicht auflösen, sondern als gleichzeitige Wahrheiten erfahrbar werden: Körper und Boden, Berührung und Entzug, Spur und Leerstelle, Präsenz und Absenz.
Dabei geht es ihr um Ausdehnung, Durchlässigkeit, Widerstand und Berührung — und um die Frage, wie Körper, Material, Boden und Umgebung einander formen.

EINEN MOMENT LANG DACHTE ICH,
DIE GRAVITATION
ÜBERWUNDEN ZU HABEN


CLAUDIA MANN
Gastvortrag & Künstlergespräch

Fr 29.5.26
17Uhr
im Hörsaal der Kunstakademie Düsseldorf

Im Anschluss findet ein Künstlergespräch statt.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Auf Einladung von Irene Kastner und ihrem Seminar “Gefangen in einer magischen Form: Praktiken und Semantiken der Körperabformung”.

Anlässlich der Veranstaltung entstanden drei verschiedene Plakate.
Fotos: Kai Janssen

Claudia Manns künstlerische Praxis setzt bei einem erweiterten Verständnis von Abformung als Kontakt, Spur und räumlicher Begegnung an. In ihren bildhauerischen, performativen, konzeptionellen und prozessorientierten Arbeiten wird der Körper nicht nur als Motiv oder Abdruck verstanden, sondern als Instrument und Grenze eines Geschehens zwischen Mensch, Ort, Material, Zeit und Boden. Ausgehend von der These „Boden ist Skulptur“ untersucht Mann Abformung als Denk- und Handlungsraum, in dem Berührung und Entzug, Negativ- und Positivform, Anwesenheit und Abwesenheit als gleichzeitige Wahrheiten erfahrbar werden.

Claudia Mann, geboren 1982, ist ehemalige Studentin und Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, darunter im Lothar Fischer Museum, MMK Museum Moderner Kunst Passau Wörlen, im Lehmbruck Museum Duisburg, in der Kunsthalle Düsseldorf, im Künstlerverein Malkasten sowie im Chinggis Khaan National Museum Ulaanbaatar in der Mongolei. Internationale Stipendien- und Residencyaufenthalte führten sie zuletzt in die Mongolei, wo eine neue Werkreihe entstand, die den Körper als vermittelnde Instanz zwischen Innen und Außen befragt und sich mit Ritual, Berührbarkeit sowie der Aneignung materiellen wie kulturellen Bodens auseinandersetzt.

Sowohl der Boden als auch der eigene Körper als Handlungsträger, Kontakt- und Wahrnehmungsinstrument ziehen sich konsequent durch ihre Praxis. Abformung wird bei Claudia Mann zu einem dialektischen Verfahren, in dem sich scheinbare Gegensätze nicht auflösen, sondern als gleichzeitige Wahrheiten erfahrbar werden: Körper und Boden, Berührung und Entzug, Spur und Leerstelle, Präsenz und Absenz.
Dabei geht es ihr um Ausdehnung, Durchlässigkeit, Widerstand und Berührung — und um die Frage, wie Körper, Material, Boden und Umgebung einander formen.

DISPLAY, PAUSE, REPEAT

27 April to 9 May
curated by Sebastian Hoffmann (@tadantadantadan)
during Gallery Weekend Berlin 2026


Participating artist:

DAVID BYRNE

HANNE DARBOVEN

SIMON DENNY

HEINER FRANZEN

LEILA HEKM

IAN WAELDER

KEN LUM

CLAUDIA MANN

HARRY NURIEV

KAYODE OJO

SOPHIE REINHOLD

photo: Window 7

Claudia Mann
Headrests, 2019–2024

Courtesy the artist and @psmgallery
Photographed by Ludger Paffrath for KaDeWe

More Information (Audioguides included )
https://www.gallery-weekend-berlin.de/journal/kadewe-display-pause-repeat/

Earth of Healing

Erde der Heilung / Earth of Healing
50 years of German-Mongolian Friendship
groupshow
Opening 04.12.25. 
05.12.25 - 18.01.26
Chinngis Khaan National Museum, Ulaanbaatar, Mongolia

An exhibition curated by Gregor Jansen and Oyuntuya Oyunjargal.
Participating artist:


JAVKHLAN Ariunbold
OCHIRBOLD Ayurzana
MUNKHTSETSEG Batmunkh
OTGONBAYAR Dashdorj
UNEN Enkh
Claudia Mann
Carmen Schaich
GAN-ERDENE Tsend
Julian Westermann
Letter to Tenger — Artist Collective

Photo: Ground doesn´t exist, Claudia Mann, VG Bild-Kunst, Bonn 2024
LINK

Spectre Union – The Launch

Fri 23 Jan 5 – 9 pm
Sat 24 Jan 2 – 6 pm

HAUNT BERLIN

Spectre Union is an independent community of international artists and art enthusiasts. We offer regular joint activities, events and projects to connect people who create art with people who love contemporary art. Alongside, the community conceives and establishes a liquid collection of contemporary artworks of various media. Besides, the community conceives and establishes a liquid collection of contemporary art works of various media. SPECTRE UNION is run by frontviews, an association of artists and art theorists based at HAUNT Space for Art and Ecologies in Tiergarten Berlin. The aim is to provide a sustainable platform that fosters both: personal and shared relation to artworks as well as the broad exchange with artists, art experts and art lovers of today.
Organised by the collective frontviews e.V.

opening times
30 Nov 2025 – 30 Jan 2025
Wed – Sat 2 – 6 pm
and by personal appointment here

This project is generously supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. It has also been made possible through the initiative of the entire collective.

photo: Alice Stella
LINK Spectre Union

Das Kleine Format

Alles Geht…


Opening 02.12.25
03.12.25 - 13.01.26
Künstlerverein Malkasten

„Alles geht“. Das ist das Motto der diesjährigen Mitgliederausstellung des Künstlerverein Malkasten, DAS KLEINE FORMAT, die am 2. Dezember eröffnet wird. 303 Kunstwerke wurden eingereicht, vom klassischen Ölgemälde bis zu textilen Arbeiten aus Seide oder Wolle. Alle Gattungen sind vertreten: Malerei und Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie, Skulptur und Objektkunst.

Übersicht der 303 eingereichten Werken von 2025
Bitte beachten: Der Verkauf über den Künstlerverein Malkasten ist beendet.

photo: Johannes Bendzulla

Claudia Mann
Equipoise (Now I know nothing at all. I came.)
2025
wood, chamotte, tiles, latex, soil, dif. materials
two in one piece - here: H 32 x B 50 x T 26 (tiles below)
H 26 x B 50 x T 32 (tiles above)
LINK


on view

Equipiose

Künstlerverein Malkasten
Malkastenpark

Claudia Mann
Equipoise
2024
bronze
225 x 107 x 80 cm
photo: Achim Kukulies

LINK




“Lifelong, all you men are blind”

(Goethe, Faust II, Midnight)

groupshow
18 october – 15 november 2025

artist talk with Claudia Mann & Warren Neidich
Sat 18 Oct at 4pm
From Eco-Agnosia to Ecologies of Relation: Warren Neidich and Claudia Mann in conversation about our choices in times of polycrisis.
Moderated by Dr. Almut Hüfler (in English)

Gökçen Dilek Acay
Amer Al Akel
Anna Bittersohl
Madeleine Dietz
Martin Albrecht Fulton
Maria Kassab
Kathrin Köster
Claudia Mann
Warren Neidich
Victor Petrov
Katja Pudor
Andreas Schmid
Sten Saarits
Nicole Wendel 

curated by Dr. Almut Hüfler, Katja Pudor, Andreas Schmid

frontviews at HAUNT
Kluckstraße 23 A Yard
D – 10785 Berlin

LINK


30 Jahre Kunstgruppe

groupshow
4 november 2025 - end of january 2026

The anniversary exhibition.
For 30 years, Salon Schmitz has been hosting a group exhibition during Art Cologne.
All works for sell.


SALON SCHMITZ
Cologne

LINK